Braunkohlenkette in der Lausitz

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Wie in anderen 36 deutschen Städten protestieren wir gegen Europas größtes Umweltverbrechen: die Braunkohle-Pläne in Brandenburg und Sachsen.

Viele interessierte BürgerInnen zeigten sich erschüttert, dass Brandenburgs rot-rote Landesregierung den politischen Weg frei gemacht hat für Vattenfalls Kohlegrube bei Cottbus, Welzow Süd II. Doch der schwedische Energiekonzern plant in der Lausitz weitere Tagebaue - eine Katastrophe für den Klimaschutz, denn Braunkohle ist der schmutzigste aller Energieträger. Für die gleiche Menge Strom produziert ein Braunkohlekraftwerk etwa dreimal mehr CO2 als ein modernes Gaskraftwerk.

Allein die Verbrennung der Braunkohle, die dort ab dem Jahr 2026 abgebaggert werden soll, würde 200 Millionen Tonnen des Klimakillers CO2 freisetzen – viermal so viel wie ganz Schweden im Jahr ausstößt.

Deswegen fordert Greenpeace den Ausstieg aus der Braunkohle bis zum Jahr 2030 und einen generellen Kohleausstieg bis 2040. Im vergangenen Jahr haben sich bereits 120.000 Menschen gegen den geplanten Tagebau Welzow-Süd II und somit gegen Braunkohle ausgesprochen. Ausserdem luden wir zur Teilnahme an der Menschenkette gegen den Tagebau durch die Lausitz bis nach Polen ein, an der sich Tausende Menschen beteiligten.

(c) 2014 Greenpeace Böblingen-Sindelfingen

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