Buchenwald-Infostand in Weil

Media

Artenreichtum erhalten und Klimaschutz fördern

Greenpeace-Aktivisten der Gruppe Böblingen-Sindelfingen protestierten
- am Samstag, den 25.02.2012, ab 9:00 Uhr
- in Weil im Schönbuch
-> gegen die Waldpolitik des Landes Bayern.
Insgesamt wurden in 25 Innenstädten
in Bayern, Hessen und Baden-Württemberg Infostände eingerichtet. Viele Passanten
haben sich an dem Protest beteiligt und Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU)
für den Preis der „Goldenen Kettensäge“ nominiert. Auf Postern ist der bayerische
Ministerpräsident mit einer Kettensäge in der Hand zu sehen. Die auf Postern abgebildete
Kettensäge in der Hand des bayrischen Ministerpräsidenten Seehofer wurde mit goldenen
Aufklebern versehen. Außerdem sammelten die Umweltschützer unterschriften für einen
sofortigen Einschlagstopp in öffentlichen Buchen- und Laubwäldern, die über 140 Jahre
alt sind. „Der bayerischen Landesregierung geht Profit vor Naturschutz“, sagt Jens Sundermann,
von der Greenpeace-Gruppe Böblingen-Sindelfingen. „Aufgabe von Seehofer und seinem
Forstminister ist es, den Buchenwaldschutz im Staatsforst zu kontrollieren und nicht
die Finanzlöcher Bayerns mit dem Verkauf wertvoller Bäume zu stopfen.“
Seit dem 2. Februar betreibt die unabhängige Umweltschutzorganisation Greenpeace ein
Waldcamp im bayerischen Spessart. Die Aktivisten vermessen und dokumentieren alte Buchen,
um Karten der besonders wertvollen Bestände zu erstellen. Dabei haben sie Einschläge im
öffentlichen Wald aufgedeckt, die eindeutig gegen das nationale und europäische Naturschutz-
recht verstoßen. Als einziges Bundesland gibt Bayern auf Geheiß von Ministerpräsident Seehofer
dem Bund keine Auskunft über seine öffentlichen Wälder.

Tags