BUND-Kleidertauschparty

Media

Bei der Produktion von Kleidern werden sehr viele Ressourcen verbraucht und zwar vor allem bei der Herstellung der Baumwollstoffe in Form von Wasser, Düngemitteln und Spritzmitteln und bei der Herstellung synthetischer Stoffe. Viele Stoffe müssten als Sondermüll entsorgt werden. Die Weiterverarbeitung der Stoffe in den Fabriken erfolgt oft unter ausbeuterischen und gesundheitsschädlichen Bedingungen für die Näherinnen und Näher. 

Dabei werden im Schnitt 40% der gekauften Klamotten nur einmal oder gar nicht genutzt. Nach ein- und vielleicht auch mehrmaligem Tragen hängen viele dieser Kleidungsstücke unbenutzt im Kleiderschrank. Diese Kleider sind zu schade für den Kleidersack - also wohin damit? Eine Möglichkeit, Spaß an schöner Kleidung und Geldsparen miteinander zu verbinden, ist der Kleidertausch.

Der BUND organisierte deshalb am Samstag, den 5. Oktober von 14:00 bis 17:00 Uhr im BUND-Umweltzentrum eine Kleidertauschparty für Frauen.

Bei einer Tasse Kaffee konnte man sich zusätzlich über Themen informieren. Wir begleiteten die Kleidertauschparty mit einer Posterausstellung zu Herstellungsbedingungen von Kleidung und die Auswirkungen auf die Menschen und die Natur in den Ländern, die unsere westliche Kleidung produzieren.

Publikationen