Film im UWZ: "Tomorrow"

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WAS, WENN ES DIE FORMEL GÄBE, DIE WELT ZU RETTEN?

Was, wenn jeder von uns dazu beitragen könnte? Als die Schauspielerin Mélanie Laurent („Inglourious Basterds“, „Beginners“) und der französische Aktivist Cyril Dion in der Zeitschrift „Nature“ eine Studie lesen, die den wahrscheinlichen Zusammenbruch unserer Zivilisation in den nächsten Jahrzehnten voraussagt, wollen sie sich mit diesem Horror-Szenario nicht abfinden. Schnell ist ihnen jedoch klar, dass die bestehenden Ansätze nicht ausreichen, um einen breiten Teil der Bevölkerung zu inspirieren und zum Handeln zu bewegen. Also machen sich die beiden auf den Weg. Sie sprechen mit Experten und besuchen weltweit Projekte und Initiativen, die alternative ökologische, wirtschaftliche und demokratische Ideen verfolgen. Was sie finden, sind Antworten auf die dringendsten Fragen unserer Zeit: Wie können wir unser Leben hinsichtlich Ressourcen- und Energieverbrauch, in Fragen der Landwirtschaft und Ernährung, bei Mobilität und Zusammenleben so gestalten, dass nachfolgende Generationen nicht um ihre Lebenschancen gebracht werden? Unbegrenztes Wachstum, das Credo unserer Zeit, ist auf einem begrenzten Planeten nicht möglich - eigentlich wissen wir das alle. "Tomorrow" zeigt Möglichkeiten auf die Zukunft positiv zu gestalten. Für ihren mitreißenden Dokumentarfilm reisten Mélanie Laurent und Cyril Dion in zehn Länder. Wie bei einem Puzzle wird bald klar, dass erst die Summe der Lösungsansätze das Bild einer anderen Zukunft zeichnet. TOMORROW beweist, dass aus einem Traum die Realität von morgen werden kann, sobald Menschen aktiv werden.

2016 wurde "Tomorrow" mit dem César als Bester Dokumentarfilm ausgezeichnet.

Schon lange wollten wir den Film öffentlich zeigen, erst jetzt war es möglich. Da 15 Minuten vor dem geplanten Beginn nur wenige Zuschauer da waren, rechneten wir bei Dunkelheit und Schneefall mit geringer Beteiligung. Dann aber strömten die Menschen förmlich ins UWZ, die Stühle waren voll besetzt, einige mussten auf Treppen und Boden sitzen oder stehen - manche fanden keinen Platz mehr und mussten wieder umkehren. Beifall am Filmende und eine lange produktive Diskussion schlossen den sehr schönen Abend ab.

 

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