giftige Masche der Modemarken

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Fast Fashion? Das ist Wegwerfmode mit Chemie statt Charme.


Dies hätte sich der Franke Löb Strauss zu Lebzeiten nicht vorstellen können.
Greenpeace-Aktivisten kennzeichneten am 08.12.2012 bundesweit Jeans, T-Shirts und Jacken von Levi's mit dem Warnhinweis "Diese Textilie hat Wasserverschmutzung verursacht".
Damit soll erreicht werden, dass der größte Jeans-Hersteller keine schädlichen Chemikalien mehr verwendet die Flüsse vergiftet.
Andere Unternehmen haben der Detox-Kampagne von Greenpeace längst zugestimmt:
am Freitag hatte sich die Modekette Esprit nach Mango und Zara zu einer giftfreien  Produktion verpflichtet.
Auch wir waren in Sindelfingen, so wie weitere 35 Greenpeace-Gruppen in Deutschland aktiv.
Es wurden nacheinander verschiedene Jeans-Läden in Sindelfingen besucht.

  • die Yeanshalle und
  • Breuninger im Breuningerland.

siehe obenstehende Bilder.

Nach unserem Erscheinen als Greenpeacer waren die Mitarbeiter in der Jeanshalle sehr schnell bei uns und haben sehr aufgebracht reagiert. Sie konnten und wollten sich nicht über die Hintergründe unserer Aktivitäten informieren. Stattdessen wurde unser Einsatz relativ schnell beendet.

Unerwartet positiv konnten wir bei Breuninger zu fünft in aller Ruhe die Etiketten verteilen und auch die Fußspuren kleben. Als wir damit fertig waren, haben wir uns vor den Levi's-Waren mit zwei Plakaten positioniert. Wir dachten schon daran, aktiv nach einem Mitarbeiter suchen zu müssen. Dabei wurden wir doch ständig von einem in unserer Nähe befindlichen Ladendetektiv beobachtet.
Endlich kam eine Mitarbeiterin und erkundigte sich nach unserem Tun. Wir baten Sie, die Geschäftsführung zu holen um mit dieser über die Hintergründe unserer Aktion sprechen zu können. Daraufhin kam ein Mitarbeiter der Geschäftsleitung, der sehr interessiert den Ausführungen folgte und auch die Argumente sehr positiv aufnahm und für Unterstützenswert befand. Es zeigte sich, dass er in der Sache kompetent informiert war. Nach dem Gespräch durften wir unser Informationsmaterial an Interessierte und auch einkaufende Besucher verteilen.
Hier möchten wir uns für die Aufgeschlossenheit bedanken und hoffen auch auf eine Umsetzung, sprich Einflussnahme bei Levi's zur Reduzierung der schädlichen Chemie in Kleidung.

Backround der Aktion:
In einem der weltweit größten Tests hatte Greenpeace Textilien von Modemarken auf krebserregende oder hormonell wirksame Chemikalien untersuchen lassen.
Und ist überall fündig geworden: - der bundesweite Greenpeace-Bericht zu dieser Aktion.

Detox-Kampagne: Die giftige Masche der Modemarken:
erfreuliches von LEVI'S


Nun hat sich auch Levi's nach der Greenpeace DETOX Aktion bereit erklärt, in Zukunft umweltfreundlicher zu produzieren:


Der weltgrößte Jeanshersteller Levi's will alle gesundheits- und umweltschädlichen  Chemikalien bis zum Jahr 2020 aus seiner Produktion verbannen. Als Reaktion auf die  Greenpeace-Kampagne Detox und weltweite Verbraucherproteste veröffentlichte die US-Marke am 13.12.2012, eine entsprechende Erklärung.

Nein, unsere Kleidung braucht keine schädliche Chemie!
Zehn Textilhersteller haben sich bereits verpflichtet ihre Produktion zu entgiften:
Puma, Nike, Adidas, Li-Ning, H&M, Marks & Spencer, C&A, Zara, Esprit und Mango.

Wir freuen uns das nun auch Levi's ins Boot kommt!

Helft uns, weitere zu überzeugen:

  1. Besucht unsere ständig aktualisierte (englische) Website mit toxischer Bekleidung
  2. Teile das Bild Deiner Lieblingsmarke über Netzwerke
  3. Teile diese Anleitung, lade Freunde ein


 Detox! Gemeinsam schaffen wir es, Mode zu entgiften!

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