Klimafest Esslingen

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Zum sechsten Mal veranstaltete die Stadt Esslingen, angeschlossen ans Erdbeerfest, auch ein Klimafest in der Ritterstraße in der Altstadt Esslingens. Zum erstem Mal kam in diesem Jahr noch der Umwelttag dazu, an dem sich die Esslinger Greenpeace Gruppe beteiligte. Die Gruppe Böblingen-Sindelfingen scheute Experimente und hatte sich – zum dritten Mal – wieder vor dem Amtsgericht eingerichtet.

Das sehr wechselhafte Wetter hatte im Vergleich zu früheren Jahren den Publikums-Strom leicht gedämpft. Dennoch war die Standbesetzung gefordert, insbesondere wenn Kinder an unserem Geschicklichkeits-Spiel nicht einfach so vorbei gehen wollten und die Eltern nicht nur daneben stehen und zuschauen mochten.

Unser Ziel war es, bezüglich des längst begonnen Klimawandels aufzuzeigen, was jeder von uns leisten kann, um ihn ein wenig zu verzögern: an Hand der zwei Beispiele Einsatz von Recycling-Papier und Senkung des persönlichen Fleisch-Konsums. Immerhin werden rund 8 Prozent des Treibhausgas-Ausstoßes durch Baum-Fällungen zugunsten der Papier-Produktion (aus Frischfasern) verursacht. Und knapp die Hälfte des Treibhausgas-Ausstoßes entstehen durch die Tierhaltung, rund ein Drittel durch die Fleisch-Produktion. Dabei wird in Deutschland im Schnitt etwa doppelt so viel Fleisch verzehrt, wie die Gesellschaft für Ernährung aus gesundheitlichen Gründen als zuträglich empfiehlt. Wer den Sonntagsbraten wieder wirklich nur am Sonntag auf den Tisch bringt, nützt nicht nur dem Klima, sondern zuvörderst auch sich selbst.

 

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