Shell in der Arktis

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Die Erderwärmung lässt das ewige Eis schmelzen, die Permafrostböden tauen auf. Das macht es leichter, die vermeintlichen Schätze der Arktis auszubeuten: Öl und Gas.

Royal Dutch Shell will in einer der letzten unberührten Regionen der Erde nach Öl bohren, die Bohrflotte hat gerade arktische Gewässer erreicht. Die Risiken eines schweren Ölunfalls sind dabei aufgrund der extremen Wetterbedingungen sehr hoch, die Möglichkeiten der Beseitigung des austretenden Öls gering. Hinzu kommt, dass das Öl in derart kalten Regionen nur extrem langsam abgebaut wird. Die zumindest teilweise Zerstörung eines sehr fragilen Ökosystems ist damit vorprogrammiert; die Ölförderung in immer schwieriger zugänglichen Gebieten mit immer höherem Risiko wird den Klimawandel weiter anheizen.

Wir informierten am 4. Juli in Böblingen und am 11. Juli in Böblingen und Sindelfingen mit Flyern über das aktuelle Geschehen.

Der am See in Böblingen allgegenwärtige Plastikmüll veranlasste uns auch noch Infomaterial zu Plastikmüll zu verteilen.

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