Stop-Kohle-Mahnwache

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Eine von der Bundesregierung eingesetzte Kommission verhandelt über den Ausstieg aus der Kohle in Deutschland. Ohne ein Ende der Braunkohleverstromung sind die Klimaziele nicht einzuhalten. Die schmutzigste Energieform muss der Vergangenheit angehören. 

Im Juni verhandelt die Kohle-Kommission erstmals über den Ausstieg. Unsere Forderungen:

  • Die Bundesregierung muss dafür sorgen, dass die Klimaziele erreicht werden. Sie muss ein Sofortprogramm vorlegen, das die Einhaltung des 2020-Klimaschutzziels ermöglicht. Dafür müssen die CO2-Emissionen der Kohlekraftwerke um rund 100 Mio. Tonnen sinken.
  • einen gesetzlichen Ausstiegs-Fahrplan für Kohlekraftwerke und Tagebaue, mit dem die nationalen Klimaziele und das Pariser Klima-Abkommen eingehalten werden.
  • den sofortigen Stopp aller Pläne für neue Kohlekraftwerke, Tagebaue und -erweiterungen.
  • zielgerichtete Unterstützung der betroffenen Kohle-Regionen und Beschäftigten statt einen vergoldeten Ausstieg für die Kohlekonzerne.

Die Bundesregierung muss endlich Erfolge liefern für den Klimaschutz und den Ausbau Erneuerbarer Energien. Denn der Klimawandel ist die Schicksalsfrage der Menschheit: Bereits heute bedroht und vernichtet er die Lebensgrundlagen von Millionen Menschen weltweit. Um die schlimmsten Folgen der Klimakrise noch abzuwenden, bleiben uns nur noch wenige Jahre. Der Ausstieg darf nicht mehr warten!

Am 24. Juni findet deshalb eine zentrale Demonstration in Berlin statt. Wir haben am gleichen Tag mit einer Mahnwache in Böblingen auf das wichtige Thema hingeweisen. Etwa 25 bis 30 Menschen unterstützten uns dabei und mahnten mit ihren schwarzen Handabdrücken auf einem Banner das Ende der schmutzigen Kohleverbrennung an.

Publikationen

Weiterführende Links

http://www.stop-kohle.de