Tag der offenen Tür

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Heute, am letzten Augustsonntag war es wieder soweit:

Im Umweltzentrum war wieder Tag der offenen Tür. Neben Kaffee und Kuchen gab es natürlich auch wieder Informationen vom BUND und von uns:

Als erstes Thema versuchten wir wieder Alternativen zu Plastik im Haushalt aufzuzeigen. Demonstriert wurde die Möglichkeit zur Herstellung von Peelings, von Waschmitteln und mehrfach die Produktion von Bienenwachstüchern als Ersatz für Plastikfolien. Und wie kann man zum Beispiel Shampooverpackungen und Zahnpastatuben ersetzen?

Daneben wurden natürlich auch Hintergründe erläutert:

Im Jahre 2015 wurden weltweit etwa 322 Mio. Tonnen Plastik produziert, 1950 waren es 1,5 Tonnen! Plastik ist extrem langlebig, wird kaum abgebaut, sondern nur immer kleiner und kleiner – zu Mikro- und Nanoplastik. Eine PET-Flasche benötigt 450 Jahre dazu. Das heißt, dass der größte Teil des Plastiks, das je produziert wurde, weiterhin da ist. Das Hauptproblem bei uns sind Plastikverpackungen, die nur einmal benutzt und dann weggeworfen werden. Deshalb ist es so wichtig gerade diese zu vermeiden oder zu ersetzen.

Thema Nummer 2 war die Verwendung von Recycling-Papier in unserem Alltag: alle 10 Sekunden wird auf der Welt ein Wald von der Größe eines Fußballfeldes gerodet - für Papier. Jede/r von uns kann ganz einfach dazu beitragen das zu reduzieren oder zu vermeiden: 100% weniger Baum, 70% weniger Wasser und 60% weniger Energie benötigt Recycling-Papier gegenüber "Normal"papier aus Frischfasern. Erkennen kann man es am "Blauen Engel", also schauen Sie beim nächsten Einkauf von Drucker- und Kopierpapier, von Briefkuverts, Schulheften, WC-Papier und Küchenrollen auf dieses Symbol! Es ist eigentlich ganz einfach.

Zusätzlich zeigten wir für Schüler, wie man Schulbücher nicht mit gekauften Plastikfolien/-einbänden umhüllt, sondern mit alten Kalenderblättern tolle Umschläge basteln kann - Plastikvermeidung und Upcycling in einem!

Die Resonanz war ausgesprochen gut - wir hatten ein großes und interessiertes Publikum, was uns natürlich in unseren Bemühungen weiter bestärkt.

 

 

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