Tag der offenen Tür im UWZ 2009

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Böblingen, 30.08.2009 Zeitgleich mit den Sindelfinger Dampftag am 30.8. und dem Tag der offenen Tür des BUND im Umweltzentrum hielt die Greenpeace Gruppe Sindelfingen einen Infostand ab, um das Publikum für die anstehende Bundestagswahl mit Informationen zu versorgen.

Doch welche Themen bestimmen die politische Debatte im Wahljahr 2009?
Sie wissen es selbst. Ein fruchtbarer Streit um die besten Wege aus der wirklich großen Krise, der Klimakrise, findet nicht statt.
Natürlich: Blickt man in die Wahlprogramme der Parteien, sind alle irgendwie für Klima- und Umweltschutz. Doch ihre tatsächliche Haltung, ihre handfesten
Pläne sind aus den allgemeinen, wohlklingenden Worten nur schwer herauszulesen.
Um Klarheit zu schaffen, hat die internationale Organisation Greenpeace im Vorfeld Spitzenpolitiker aller großen Parteien ganz konkrete Fragen gestellt,
und fast alle haben persönlich geantwortet.
Angesprochen wurden Punkte wie :

  • Bleibt es beim Atomausstieg?
  •  Sollen neue Kohlekraftwerke gebaut werden?
  • Brauchen wir Gentechnik in der Landwirtschaft?
  • Dürfen Spritschlucker steuerlich gefördert werden?
  • Wird es mehr Geld für Natur- und Klimaschutz geben?

Die Antworten fanden Sie in einer Broschüre, dem Wahlkompass, zusammengefasst. Dieser wurde am Stand eifrig verteilt und viele vertieften sich auch gleich am Stand lesend hinein. Der Wahlkompass ist auch im Internet erhältlich.
Die Erde erwärmt sich. Unser Klimasystem steht auf der Kippe. Zwar trennt uns nur ein Temperaturunterschied von vier Grad im Jahresmittel von der letzten Eiszeit vor rund 12.000 Jahren. Aber was nach wenig klingt, macht einen Riesenunterschied.
Schon bei einem weiteren Temperaturanstieg um etwas mehr als ein Grad Celsius drohen unumkehrbare Schäden für das Klimasystem. Wie schnell sich die Erde weiter erwärmt,
hängt davon ab, wie die Menschheit auf den Klimawandel reagiert, den sie selbst verursacht hat. Bislang sind die Anstrengungen für den Schutz des Klimas nur halbherzig.
Durch das Sammeln zahlreicher Unterschriften, sollen die Industrieländer beim nächsten, dem Kopenhagener Klimagipfel aufgefordert werden, eine verbindliche CO2-Reduktion von
40% bis 2020 festzulegen.
Das beweist die neue Greenpeace-Studie Klimaschutz: Plan B 2050. Ein Energiekonzept für Deutschland, das Greenpeace am vergangenen Donnerstag, 27. August, in Berlin vorgestellt
hat. Die Studie zeigt, wie Deutschland bis 2050 seinen gesamten Strom aus Erneuerbaren Energien beziehen und damit die erforderlichen Klimaschutzziele erreichen kann.
 

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