TTIP-Infostand Weil der Stadt

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Am Samstag, dem 15. August, beendeten wir vorläufig unsere „TTIP-Landkreistour“ mit einem Infostand in Weil der Stadt. Zwischen Käse- Wurst- und Blumenständen konnten wir unsere Plakatwand vor dem Brunnen am Rathaus platzieren. Wie immer hatten wir etwas Sorge dieses sperrige und kaum in wenigen Worten zu erklärende Thema ausreichend gut vermitteln zu können; die Sorge war aber unbegründet, denn die Besucher des Marktes der Kleinstadt waren ausgesprochen offen, viele waren recht gut informiert und die, die noch nichts von den Problemen des Freihandelsabkommens zwischen der USA und der EU gehört hatten, nahmen sich Zeit uns anzuhören und Informationsmaterial mitzunehmen. Erfreulich war auch die Bereitschaft die Petition der Europäischen Bürgerinitiative gegen TTIP zu unterschreiben.

Wie auch bei unseren bisherigen Veranstaltungen stieß die vor allem die Möglichkeit, dass Konzerne vor privaten Schiedsgerichten gegen Staaten klagen können, falls Gewinnerwartungen z.B. wegen Umweltschutzgesetzen nicht erfüllt werden, auf Unglauben und Empörung. Mögliche Auswirkungen von TTIP auf Landwirtschaft, kommunale Daseinsfürsorge, Kulturbetrieb oder Zulassung chemischer Substanzen bildeten weitere Gesprächsthemen. Erfreulicherweise gab es nur eine einzige negative Reaktion eines Passanten, der bemängelte, dass unsere Infos viel zu harmlos formuliert seien, TTIP sei „kriminell“ und „ein Verbrechen“ und das müsse viel deutlicher gesagt werden!

Gegen Mittag bauten wir recht zufrieden unseren Stand ab; die Unterschriftensammlung gegen TTIP läuft noch bis Anfang Oktober, am 10.10. ist eine Großdemonstration in Berlin geplant, über die wir ja schon informiert haben.

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Europäische Initiative gegen TTIP

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